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Interview mit "metalglory.de" am 12.11.2014

The Styx Shipping Society "...ein Erfolgreicher Findungsprozess!?"

Nach nunmehr 3. Album, mit stetig steigender Qualität, wurde es langsam mal Zeit den Metallern von The Styx Shipping Society etwas dichter auf den Pelz zu rücken um ein bisschen mehr über die Jungs und ihre Arbeit zu erfahren. Dazu standen mir P. Gottfried(Vocals) und Fabian(Drums) freundlicherweise per Mail zur Verfügung. Was sie zu berichten haben, könnt ihr nun hier nachlesen. Viel Spaß!

Moin Leute, heute nun endlich das versprochene Interview. Leider habe ich nicht eher die Zeit gefunden!

P.Gottfried: Hi Thomas, kein Problem. Wir freuen uns, dass es dennoch geklappt hat.

Als erstes möchte ich euch bitten, ein bisschen über eure Band Historie zu erzählen, damit euch unsere User etwas näher kennen lernen.

P. Gottfried: Wir, das heißt Fabian (Schlagzeug), Sven (Bass und Anfangs Gitarre) und ich (Vocals) haben die Band im Frühjahr 2007 gegründet. Der Name "The Styx Shipping Society" existierte aber schon Jahre vor diesem Ereignis als eine Art Luftschloss in unseren Köpfen. Parallel zu den ersten Gehversuchen an den Instrumenten wurden Logos gezeichnet und immer wieder debattiert, wie denn der eigene Sound klingen müsste, welche Stile und Stilelemente auf jeden Fall Verwendung finden würden. Im weiteren Verlauf des Jahres entstanden dann relativ schnell die ersten Songs, welche zwischen den Weihnachtsfeiertagen als erstes Tondokument der Band auf Festplatte gebannt wurden und unter dem Namen "Demo +2007+" in unsere Diskographie einging.

Das Jahr 2008 stand dann ganz im Zeichen unseres Studiodebüts "A grand opening for a coming end", welches wir bei Robert Babutzka, in dessen 1210 Progressive Media Studio in Arzberg, aufgenommen haben. Kurz vor dem Aufnahmetermin stieß mit Fabian Wenz ein etatmäßiger Gitarrist zur Band (bis zu diesem Zeitpunkt hatte Sven neben dem Bass ebenfalls den Sechsseiter bedient).

2009 erweiterten wir unser Line Up mit Martin an der zweiten Gitarre und bestritten in dieser Konstellation auch unsere ersten Live-Konzerte.

2011, Fabian Wenz war mittlerweile wieder ausgestiegen, nahmen wir unser erste Langrille "City on fire - or how to awake the beast in man" bei Larsen Beattie, in dessen Frost Studio (Helmbrechts/Gösmes), auf. Gemastert wurde die CD im Anschluss von Andy Classen. Mit dem Album im Rücken schafften wir es unter die ersten 20 Bands des Summer Breeze Newcomer-Wettbewerbs "New Blood Award".

2014 erschien mit "Auf aschegrauen Straßen" unsere aktuelle und erste deutsprachige Veröffentlichung. Aufgenommen wurde wieder bei Larsen Beattie. Für das Mastering zeigte sich diesmal Christoph Brandes verantwortlich. Die seit längerem vakante Gitarre hat seit einigen Wochen eine Gitarristin namens Katrin übernommen.

Welche Bands haben euch beeinflusst und inwieweit finden diese Einflüsse in euren Kompositionen Platz?

Fabian: Da wir alle einen relativ breit gefächerten Musikgeschmack haben, ist diese Frage nicht einfach zu beantworten. Beeinflusst sind wir von den unterschiedlichsten Bands aus unterschiedlichsten Genres, bis hin zu einzelnen Musikern und Schriftstellern. Bei unseren Frühwerken ist definitiv der Einfluss des nordischen Black Metals zu erkennen. Meines Erachtens haben sich die Kompositionen im Laufe der Jahre so weiter entwickelt, dass es trotz eines gewissen Wiedererkennungswertes schwierig ist, uns einem bestimmten Genre unterzuordnen.

P. Gottfried: Wie Fabian schon sagte, lag am Anfang die gemeinsame Schnittmenge vor allem im skandinavischen Black Metal der 90er. Darkthrone, Satyricon oder Carpathian Forest (um jetzt mal bei den Prominenten zu bleiben :-) ) fanden und finden wir alle geil und natürlich beeinflusst einen das, was man mag. Wir haben allerdings nie versucht, unsere Musik bewusst an einen anderen Künstler anzulehnen. Im Gegenteil, der Spruch "das erinnert mich jetzt irgendwie an ..." ist in unseren Proberaum zumeist das Todesurteil für ein Riff oder eine Idee.

The Styx Shipping Society ist ein recht ungewöhnlicher Name. Was soll er ausdrücken und wie ist es zu diesem gekommen?

P. Gottfried: Da ich selbst nie einer Religion angehörte, aber bereits in frühster Kindheit immer wieder mit dem Thema konfrontiert wurde (in Bayern kommt man da einfach nicht drum rum), hat mich als Außenstehender diese ganze "ein Leben nach dem Tod-Sache" schon immer fasziniert. Versteh mich nicht falsch. Ich habe die Geschichte nie gekauft, aber die Frage, warum der Mensch auf Teufel komm raus einen tieferen Sinn in seine Existenz und natürlich sein Sterben projizieren muss, begleitet mich schon ewig. Ganze Kulte wurden um diese Frage errichtet. Ob zur Wahrheitsfindung oder aus rein wirtschaftlichen Bestrebungen sei jetzt mal dahingestellt.
In diesem Kontext empfand ich den Styx immer als das perfekte Symbol für das unausweichliche Ende und die menschliche Hoffnung auf einen Neuanfang. Besonders sympathisch finde ich, dass die Griechen auch die wirtschaftliche Seite gleich für alle sichtbar mit eingebaut haben (für die Überquerung des Todenflusses Styx, welcher gleichbedeutend mit dem Einzug der Lebenden ins Reich der Toten ist, musste einem Fährmann namens Charon als Obolus eine Münze übergeben werden).
Ebenfalls haben mich die sogenannten "burial societys", wie beispielsweise die jüdische Chevra Kadisha, für unseren Namen inspiriert. Dies sind Beerdigungsgesellschaften, die sich der rituellen Bestattung Verstorbener verschrieben haben.

Daraus entstand dann "The Styx Shipping Society". Stell dir vor, Charon hätte expandiert und würde heutzutage die Seelen nicht nur per Schiff versenden... für ein paar Münzen holt er bzw. wir dich mit der Limo direkt vor deiner Haustüre ab. Ein todsicheres Geschäft, oder?
(Das ist wohl wahr ;) Anmk. d.R.)

Ich habe vor fast drei Jahren ja schon eurer Album „City On Fire…“ besprochen und Euch damals schon für euer Songwriting und eure Instrumentalen Fähigkeiten gelobt. Nun ist dieses Jahr im April der Nachfolger „Auf Aschegrauen Straßen“ erschienen, auf dem unverkennbar eine Steigerung zu vernehmen ist. Die größte Veränderung ergibt sich aber durch die deutschen Texte, welche ihr diesmal verwendet. Werdet ihr jetzt weiterhin deutsche Texte schreiben, oder war dies explizit nur für diese EP gedacht?

P. Gottfried: Für uns war "Auf aschegrauen Straßen" in Sachen "deutscher Texte" eine Art Testballon.
In der Planungsphase, also noch bevor irgendetwas getextet oder komponiert war, habe ich meinen Bandkollegen gegenüber den Wunsch geäußert, die Lyriks diesmal in ihrer ursprünglichen Form auf die Platte zu bringen.
Ursprünglich bedeutet, dass ich meine Texte bereits seit unseren ersten Gehversuchen als Band grundsätzlich auf Deutsch verfasst habe, losgelöst von der Musik und meist in Gedichtform. Der Arbeitsschritt „Übersetzung“ stand also bisher immer für die Transformation des Gedichtes zum Songtext. Hierbei ärgerte mich aber schon immer, dass gewisse Eigenheiten und nicht zuletzt auch ein wenig die Bindung, die ich zu den Texten hatte, verloren ging.
Da zum Zeitpunkt der Wunschäußerung bereits klar war, dass wir für diese EP, auch im Bezug auf das Songwriting, neue Pfade beschreiten wollten, haben die Anderen eingewilligt.

Jetzt, nachdem wir "Auf aschegrauen Straßen" auf den Weg gebracht haben, sind wir uns als Band (auch die zunächst kritischen Stimmen) einig, dass wir auch in Zukunft mit deutschen Texten arbeiten wollen.

Nun sind ja schon einige Monate, seit Release, ins Land gezogen. Wie sind die Reaktionen der Fans und Medien auf die neue Scheibe und inwieweit habt ihr Reaktionen auf die Sprachänderung der Texte?

P. Gottfried: Zusammengefasst kann man sagen, dass "Auf aschegrauen Straßen" polarisiert. Wir konnten mit diesem Werk auf der einen Seite unsere bisher besten Reviews einfahren (neben deinem Review stachen besonders die Kritiken im Legacy und bei Powermetal.de hervor), mussten aber auf der anderen auch zum ersten Mal zwei richtig böse Verrisse einstecken (schwermetall.ch und metal.de).

Die Sprachänderung an sich brachte natürlich mit sich, dass die Texte mehr in den Fokus rücken und im positiven wie im negativen als prägendenes Element wahrgenommen werden.
Streitbar scheinen wir auch in dieser Disziplin zu sein. Die Kommentare reichten von "exzellent integrierte lyrischer Sprache" bis hin zu "unfreiwillig komisch". Besonders cool fand ich den Spruch von Rüdiger Stehle, der uns folgendes in Poesiealbum schrieb:" Wäre die Neue Deutsche Härte gute Musik, und vor allem wahrer Stahl, dann müsste sie im Endeffekt genau so klingen wie THE STYX SHIPPING SOCIETY anno 2014. Tut sie aber nicht, und daher bleiben wir bei Bands, die es wirklich verstehen, harte deutsche Lyrik in harte, kalte und doch packende Musik zu kleiden."

Von Seiten des Publikums gab es bisher eigentlich nur positives Feedback.

Ihr habt für die EP ein Thema gewählt, was auf den ersten Blick doch schon eher als „ausgelutscht“ gilt, aber doch irgendwie immer wieder Interessante Ansätze bietet. Warum habt ihr gerade das Thema gewählt und ist dies auch ein Grund gewesen, die Lyrics in Deutsch zu verfassen? Um sich vielleicht eindeutiger ausdrücken zu können!?

P. Gottfried: Naja, eigentlich sucht man das Thema ja nicht. Zumindest ich nicht. Es ist eher so, dass das Thema einen findet bzw. anspringt und nicht mehr loslässt. Man beginnt zu schreiben und merkt an diesem ganz eigenen Kribbeln im Bauch, dass nun etwas entstehen will.
Bei den Texten für "Auf aschegrauen Straßen" war das Thema bzw. die Fragen: "Was muss passieren, um die sprichwörtliche Menschlichkeit sterben zu lassen, ab wann dominiert der Selbsterhaltungstrieb das Handeln, und was passiert mit der Psyche, wenn auch der letzte Hoffnungsschimmer verglommen ist?".
Als Leinwand für die Handlung musste eine von Cormac McCarthys "The Road" inspirierte Welt herhalten, in welcher sich einige versprengte überlebende einer weltumspannenden Katastrophe ihren Weg durch eine über und über mit Asche bedeckten Umgebung bahnen.
Wenn du sagst das Thema wäre "ausgelutscht" gebe ich dir insoweit recht, dass der Kern der Geschichte, also die oben genannten Fragen, allgegenwärtig sind. Jedes Individuum auf diesem Planeten wird sie sich irgendwann stellen (in welcher Situation auch immer) und sie dementsprechend auch beantworten müssen.

Dass es nun gerade diese Texte waren, die (wie vorhin bereits geschildert) in ihrer ursprünglichen Form Verwendung fanden, war Zufall.

Jetzt wo einige Monate, seit dem Erscheinen von „Auf Aschegrauen Straßen“, ins Land gegangen sind. Wie zufrieden seid ihr selbst mit der Scheibe? Würdet ihr im Nachhinein irgendetwas anders machen?

P. Gottfried: Ich höre mir die CD auch jetzt, gut ein Jahr nach den Aufnahmen, noch regelmäßig an und das ist eigentlich immer ein gutes Zeichen. Für mich persönlich ist es unsere erste Veröffentlichung, mit der ich im Bezug auf meine Performance zufrieden bin. Klar gibt’s immer kleine Details bzw. die eine oder andere Ecke, die man heute anders abgefeilt hätte, aber das ist, denk ich, normal. Im Großen und Ganzen kommt "Auf aschegrauen Straßen" der Vision, mit der wir ins Studio gegangen sind (besonders was den Sound angeht), ziemlich nahe.

Nur so am Rande. Habt ihr eigentlich einen Lieblingssong auf der Scheibe? Wenn ja, welchen und warum gerade diesen?

Fabian: Das mit dem Lieblingssong ist so eine Sache. Bei „Auf aschegrauen Straßen“ ist es so, dass jeder Musiker „seinen“ eigenen Song geschrieben hat. Prinzipiell finde ich alle Songs super, und auch wenn Eigenlob bekanntlich stinkt, gefällt mir das selbst geschriebene „Entmenscht – am Totenbett einer Zivilisation“ am besten.

P. Gottfried: Mir liegt die CD als Ganzes am Herzen. Für mich als Texter steckt in jedem dieser Songs etwas sehr persönliches. Wenn du mich allerdings festnageln möchtest, würde ich mich (im Moment) für "Aschegrau - So lang die Füße tragen" oder "Doppelglas - Fragmente eines blauen Traumes" entscheiden.

Was mir bei eurer Musik besonders gefällt ist, dass man das Ganze nicht einfach so nebenbei hören kann, sondern wirklich zuhören muss um die Feinheiten zu entdecken. Somit erschafft ihr Musik für Zu- und nicht für Hinhörer. Wer ist bei Euch das „Genie“ hinter den Kompositionen? Macht ihr das zusammen, oder gibt es Einen der die Vorgabe macht und jeder bringt sich dann mit ein?

Fabian: Die Songs entstehen auf unterschiedliche Weise. Meistens kreieren wir die Songs zusammen. Aus einer Idee entwickeln sich einige Riffs, die wir dann gemeinsam im Kollektiv ausarbeiten. Manchmal entstehen sie aber auch aus nur einer Feder, speziell wie auf „Auf aschegrauen Straßen“.
Jedes Bandmitglied hat hier einen Song zu einer fertigen Geschichte geschrieben. Durch die unterschiedlichen Interpretationen der Texte und der differenzierten Vorgehensweise im Songwriting haben wir es auf „Auf aschegrauen Straßen“ geschafft, der Platte noch mehr Gefühl, Tiefe und Sphäre einzuverleiben.

P. Gottfried: Musik zum Zuhören... Das ist mit Abstand das größte Kompliment das Du uns machen konntest :) Ich denke, hier liegt auch die Ursache für die gegensätzlichen Meinungen, die besonders unsere aktuelle Platte einheimst. Ich persönlich mag Kunst, die mich auf eine Reise mitnimmt. Wenn uns das auch nur bei einem einzelnen Zuhörer gelungen ist sind wir, meiner Meinung nach, definitiv auf dem richtigen Weg.

Ihr habt den progressiven Anteil, der eh relativ klein war, ein bisschen verringert. Hat sich das einfach so in den Kompositionen ergeben, oder ist das gewollt? Ich finde ja, dass dieser Progressive Touch gut in Eure Musik passt.

Fabian: Ich kann da wiederum nur für mich sprechen, aber beabsichtigt würde ich nicht sagen. Ich plane Songs nicht. Musik kommt bei mir aus dem Bauch. Ist der Funke einer Idee gefunden und spricht diese mich persönlich an, versuche ich ihn zu entfachen und baue so ein Grundgerüst auf, welches dann zu meist von meinen Mitstreitern leicht angepasst und verfeinert wird. Wichtig ist für uns, dass das Gesamtbild passt, ob dieses dann eher progressiv oder eher melancholisch ausfällt spielt hierbei eher eine untergeordnete Rolle. Jeder trägt seinen Teil dazu bei und je nach dem, von wem die Grundideen kommen, werden die Songs in ihrer Ausrichtung unterschiedlich ausfallen. Beim nächsten Mal kann es also durchaus wieder mehr progressive Riffs geben, oder auch nicht. ;-)

Ihr habt nun schon einige Releases am Start, seid aber immer noch ohne Label, oder hat sich auf diesem Sektor was getan? Erkennen die Label-Bosse euer Potential nicht oder wollt ihr einfach Unabhängig bleiben und alle Entscheidungen selbst treffen?

Fabian: Der Traum vom Plattenvertrag. Wer hatte ihn in seinem Musiker Dasein nicht? Wir haben es bisher mit jedem Release versucht bei einem Label unterzukommen. Auch wenn sich die Suche schwierig gestaltet, hatten wir bei einigen kleineren Labels die Möglichkeit einen Vertrag zu bekommen, doch sehen wir keinen Zwang „Knebelverträge“ zu unterschreiben. Wenn man seine Rechte abgibt, sollte das Angebot dann auch soweit stimmen, dass das Risiko jeder Partei ausgeglichen ist bzw. abgedeckt wird. Sollte eines Tages ein für uns passendes Angebot verfügbar sein, werden wir da auch sicherlich zuschlagen, doch bis dahin bleiben wir lieber unabhängig.

P. Gottfried: Im Klartext gesprochen. Verträge, die einen dazu verpflichten, der Plattenfirma nach Ablauf des Geschäftsbeziehung die gepressten, aber nicht verkauften Alben abzukaufen bzw. abzulösen, können und wollen wir nicht unterschreiben. Noch dazu wenn sich der zu zahlende Preis nach dem letzten im hauseigenen Mailorder der Plattenfirma verlangten Verkaufspreis richtet.

Kann ich absolut nachvollziehen und würde nicht anders handeln!

Ihr seid ja bestimmt auch hier und da live anzutreffen. Wann und wo kann man Euch denn mal auf der Bühne sehen und was dürfen die Fans dann erwarten?

Fabian: Live haben wir seit 2013 nicht mehr gespielt. Leider ist die Art unserer Musik in unserer Region nicht sehr gefragt. Hinzu kam, dass ich auf Grund einer Krankheit seit Februar 2014 bis September 2014 nicht in der Lage war, an meinem Instrument zu spielen. Momentan sind wir auf der Suche nach Auftritten für 2015, wobei die überregionalen Möglichkeiten, auf Grund des „geringen Bekanntheitsgrades“ auch oft eingeschränkt sind. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf, dass es da draußen auch noch Metalheads und Veranstalter gibt, die auch der Musik für Liebhaber eine Chance geben werden.

P.Gottfried: Erwarten darf man von uns eine Black Metal Show ohne gängige Black Metal Klischees. Vier Jungs + ein Mädel, die auf die Bühne gehen, um hart zu rocken, zu schwitzen und zusammen mit den Publikum die Songs zu zelebrieren, die ihnen am Herzen liegen... und ach ja, wir tragen dabei auch noch relativ schicke Klamotten :)

Na dann hoffe ich mal, dass sich da bald was ergibt und drücke dafür die Daumen, mehr kann ich leider auch nicht tun :(

Kommen wir nun langsam zum Ende. Wie wird es mit The Styx Shipping Society weitergehen? Habt ihr schon neues Material für ein neues Album und könnt ihr, wenn dem so ist, schon etwas darüber verraten?

P. Gottfried: Wir befinden uns aktuell wieder in der Songwritingphase. Erste Lieder bzw. Songfragmente liegen bereits auf Halde. Ein Textkonzept ist ebenfalls zu 80 % fertig und wird sich diesmal um einen Sterbenden drehen, welcher sich in Richtung Styx aufmacht, sich aber nicht so richtig mit seinem Schicksal anfreunden mag. Hierbei handelt es sich um den Versuch, einen eigenen, kleinen (Toten)kult zu erspinnen.

Klingt schon mal interessant und lässt mich schon erwartungsvoll in die Zukunft blicken, wäre cool, wenn ihr wieder an mich denkt :)

Nun könnt ihr noch ein paar Worte vom Stapel lassen, die euch immer schon auf der Zunge lagen und die ihr den Metalheads da draußen, oder auch jungen Bands, ans Herz legen möchtet.

P. Gottfried: Als Frontmann einer Band, die selbst bisher nur kleine Sprünge zustande gebracht hat, wäre es vermessen anderen Gruppen Tipps geben zu wollen. Als Statement an die Metalwelt da draußen bleibt mir eigentlich nur das folgende zu sagen: Wir als Band haben von Beginn unseres Bestehens immer versucht etwas Eigenständiges auf die Beine zu stellen und würden uns natürlich freuen den einen oder anderen "Zuhörer" gewinnen zu können, bzw. auf einem unserer nächsten Konzerte begrüßen zu dürfen. Über unsere Homepage http://www.thestyxshippingsociety.de gelangt ihr unter anderem auf unseren Youtube-Channel, wo es Songs von allen unserer bisherigen Veröffentlichungen zu hören gibt. Über die Seite könnt ihr diese natürlich auch beziehen.

Wie ihr wisst, ist dies hier meine letzte Arbeit für Metal Glory. Ich freue mich dass ich Eure Musik, durch meine Arbeit hier, kennenlernen durfte und hoffe natürlich weiterhin mit Euch in Kontakt zu bleiben. Euch wünsche ich für die Zukunft natürlich alles Gute und weiterhin viel Spaß beim musizieren und komponieren. Ich werde euch im Ohr/Auge behalten!!!

Herzlichen Dank für dieses Interview!

In diesem Sinne

stay metal

Thomas (Gelal)



P.Gottfried: Wir haben zu danken Thomas. Wir wünschen Dir alles Gute für dein zukünftiges Betätigungsfeld. Bis denne...



Danke!!! …und bis dann





Interview mit "LEGACY - THE VOICE FROM THE DARKSIDE " [Ausgabe 04/2014 NR. 91] am 30.06.2014

Mit der "Hexe vom Hammerberg" oder dem "Höimann im Fichtelgebirge" verfügt das Fichtelgebirge über eineige Sagen, die durchaus Black Metal-kompatibel sind. Die Lokalmatadoren THE STYX SHIPPING SOCIETY verzichten jedoch auf die Vertonung uralter Mythen und entschieden sich für die Adaption des Cormac McCarthy-Romans "The Road", der 2007 den Pulitzer-Preis gewann.

"Ich mag den Roman, weil es eine nackte, radikal auf das Nötigste reduzierte Geschichte ist", erklärt Frontmann P. Gottfried den Hintergrund. " Es ist ein Buch, welches grundlegende Fragen aufwirft und dem Leser gnadenlos den Spiegel vorhält." Das Setting ist postapokalyptisch, erscheint nicht weit hergeholt: "Es handelt von einem Vater, der zusammen mit seinem Sohn in einer aschebedeckten, ständig durch Wolken verdunkelten Welt um das nackte Überleben kämpft.
Die Kernfragen, die das Buch stellt, sind die folgenden:
Was muss passieren, um die sprichwörtliche Menschlichkeit sterben zu lassen, ab wann dominiert der Selbsterhaltungstrieb das Handeln, und was passiert mit der Psyche, wenn auch der letzte Hoffnungsschimmer verglimmt? Diese Fragen legen wir bei "Auf aschegrauen Straßen" sowohl auf den Einzelnen als auch auf eine ganze Gesellschaft um."

THE STYX SHIPPING SOCIETY gehen mit der literarischen Vorlage insofern respektvoll um, dass die schnellen Black Metal-Parts immer wieder durch gesprochene oder geflüsterte Passagen ergänzt werden und so tatsächlich eine Theatralität insziniert wird, die fesselt. "Bei unseren vorangegangenen Veröffentlichungen entstanden meist die Musik und Texte losgelöst voneinander. Die Musik wurde entweder in Jam-Sessions entwickelt oder jeweils als Grundidee von einem einzelnen Bandmitglied erdacht und dann im Kollektiv ausgearbeitet. Den Text bekam der Song grundsätzlich danach von mir übergestülpt. Bei "Auf aschegrauen Straßen" sind wir die Sache erstmals anders angegangen", erklärt Gottfried, der zum ersten Mal auf Deutsch singt. "Ich habe schon immer meine Texte auf Deutsch verfasst, insbesondere weil ich diese meist als Gedicht, losgelöst von der Musik schreibe. Deutsch ist die Sprache, in der ich denke und somit auch die Sprache, in der ich meine Gefühle ausdrücke. Bis zur letzten Veröffentlichung "City on Fire" stand der Arbeitsschritt ´Übersetzung´ im Songwriting-Prozess immer für die Transformation des Gedichtes zum Songtext. Hierbei gingen natürlich immer gewisse Eigenheiten und nicht zuletzt auch ein wenig von dem Gefühl, das der Text transportieren sollte, verloren.
Eine 1:1-Übersetzung gibt es halt einfach nicht."
Text und Klang verschmelzen auf der EP zu einer Einheit, die Black Metal-Genregrenzen sprengt. Die Offenheit hinsichtlich Musik und Texte lässt sich leicht erklären:
"Wir leben uns in unserer Band aus, ohne dabei auf stilistische Grenzen zu achten. Dies bedeutet allerdings nicht, dass wir diese Grenzüberschreitungen zum Mittelpunkt unseres Schaffens auserkoren haben. Wir lassen uns lediglich die Option offen, einem Song am Ende des Tages das zu geben, was er benötigt, um ein guter Song zu werden..." Und das hat zweifelsohne geklappt. Allerdings bleibt keine Zeit zum Ausruhen. "Wir haben bereits mit dem Songwriting für ein kommendes Album begonnen, welches sich thematisch am Text des Liedes ´Down The River We Go - Beyond The Blue Waves Of Existence´ unseres Debüts orientieren wird", verrät Gottfried. "Erste Songs sind hierfür bereits komponiert, das lyrische Konzept existiert derzeit allerdings nur als Plot."
Eine Tour steht jedoch nicht auf der Agenda. " Da wir alle berufstätig sind um zum Teil auch Familie haben, gestaltet sich das eher schwierig. Wenn es allerdings um Einzelgigs geht, stehen wir jederzeit zur Verfügung."

FS HAIN





Interview mit Robex Lundgren (SWE) am
24.02.2014


Could you explain your music to someone that haven't heard you?

P. Gottfried: A mix between extreme (Black-) Metal, Rock and a handfull of atmosphere.


What genre do you feel you are?

P. Gottfried: In reviews, our music was called Black'n'Roll or Black Punk... But I guess, you probably can put us into the wide genre of black metal.


Why did you pick that particular style?

P. Gottfried: Because it's the music we've all been most interested in once we started to make music and beyond.


How was the band formed?

P. Gottfried: TSSS was officially founded in spring of 2007 by Fabian, Sven and myself. But the name „The Styx Shipping Society“ existed much longer in our heads. It took us some time to actually form the band. Back then we went together to the same festivals, concerts and parties. So we always talked about the way music should sound like if we ever really start a band together. Besides that, we sketched, discussed and rejected many bandlogos. In the year 2006 it became more serious, since Sven and Fabian began to meet each other for jamsessions. In the beginning just bass and drums. After first more or less bad tries, Sven bought himself a guitar and tried to play guitar, which came out is much more effective to write songs! :) At that time it was already obvious that I will be the vocalist, since I don't play any instrument. After we found a really good guitar player (F. Wenz), Sven changed back to bass and the band was complete. 


Who does what in the band?

P. Gottfried: Today the band consists of Sven (Bass), Fabian (drums), Martin (guitar) and myself on the microphone. F. Wenz has left the band to study medicine in 2010.


Where are all band members from?

P. Gottfried: We're from Germany. To be more exactly from the „Fichtelgebirge“ which means something like spruce mountains and is located in the north east of Bavaria.


What was the ambitions of the band when you started?

P. Gottfried: Our ambitions at the beginnig were just musical self-gratification. We want to express ourselves in an artistic way without getting stopped by any musical genre borders. If people like our music as well, it is okay. If not, we don't care! That's how we still feel today.


What made you call the band "The Styx Shipping Society"?

P. Gottfried: Humanity always made a big thing out of dying and life after death. Whole religions and cults were founded out of this theme. For explanation or just for money remains to be undeclared. In this context I always thought of the Styx to be the perfect symbol for the inevitable end and human hope of some kind of new start. But mainly because the old greek myths where the skipper Charon had to be payed to get to the other side. So even the phrase „Only the death is for free“ wasn't true. For our bandname we wanted to put the economic part into the front and export it into present.


How old are you?

P. Gottfried: I am 31 years old.

Sven: I'm about to become 29.

Fabian: I am 28 years old.

Martin: I just became 25.

What got you started in music? At what age did you start playing?

P. Gottfried: In my case it was Fabian. We knew each other from school. And 2001 Fabian started to work for the same company. It took a week and I knew of his plans starting a band and he could imagine me as a singer... I don't know why he came to ME to find a vocalist. And as far as I know he didn't even have his own drumkit at that time... The career of our first band „Lilith's Stream“ didn't go much further than naming the band and six rehearsals...

Sven: It was a friend of mine who started to play guitar. He always wanted me to start playing bass. After a concert of Cannibal Corpse, I realised bass can really be played in a cool and complex way! It doesn't always have to be the boring dumbass bass lines. So I started teaching myself at the age of 19.

Fabian: At the age of 15 a friend at school taught me the first steps how to play the drums. I started teaching myself at this time.

Where and how often do you rehearse?

P. Gottfried: We do our bandpractises in the parents house of Fabian. It depends how often we rehearse. Ordinary at songwriting time we come together once in two weeks. But before shows we have to at least double them up! :)


Who writes the music who writes lyrics?

P. Gottfried: I write the lyrics all by myself. Everybody of us takes place in writing new songs, so there is not ONE songwriter. So the way of writing varies. Once we get into new songs with jamming together, sometimes one of us writes a complete song and the others just change little parts.


What's the first step when making a new song?

P. Gottfried: Like I already said, it depends. In case of our new record for example, we had the lyrics, which I divided to the other three bandmembers. So they had the words in their heads and wrote their own personal song in the mood they thought was fitting the lyrics.


Have you made any albums?/If yes what are they?

P. Gottfried: Our upcoming minialbum is about to be released and is going to be called „Auf aschegrauen Straßen“. It contains five songs and those will be our first songs with german lyrics.

2012 - first „full-length“ record „City on fire – or how to awake the beast in men“

2008 - debut mini-album „A grand opening for a coming end“

2007 - demo with two self-recorded songs

What are your songs about?

P. Gottfried: I always try to create an interesting plot with my lyrics. On the other side they should just work well and have a message.  The lyrics of our recent work „Auf aschegrauen Straßen“ deal with a world inspired by Cormac McCarthys „The Road“. In which some survivers try to find their way through a world coverd in ashes.


What are your sources of inspiration?

P. Gottfried: In case of my lyrics, which often start with a poem, it can be various things. Sometimes a heard sentence, personal experiences, a good book (like for „Auf aschegrauen Straßen“), lyrics of other artists and of course the fresh written music of my badmates.

Sven: Simply listening to other music. Personal moods are always helpful as well!

What is your favorite crappy instrument?

P. Gottfried: I think that's the guiro, which Sven wrote into „Ich sah sie tobend sterben“. It really looks pretty crappy!

Sven: There is no crappy instrument! Instruments can just BE played crappy!

Where was your first gig? Where was the latest gig?

P. Gottfried: Our first gig has been at the „Eternal Frost Festival 2009“ and our latest show was at the „Eternal Frost Festival 2013“. It's a Underground-Indoor-Festival in Naila (nearby Hof).


How do you get psyched up for a gig? Whats your Pre-show ritual?

P. Gottfried: In cronical order → drink a beer together, some stupid phrases, shutting up, focus and start the show

Sven: I would say, getting dressed is our ritual. It always gets me nervous, when I start trying tie my tie backstage. :)

Fabian: I spend a lot of time for warming up as well.

When you are on stage, what do you fear most then?

P. Gottfried: Fear is probably the wrong word. You have already lost, if you go with fear onto stage. With a certain bit of self-irony, nothing can happen to disorder you. Technical problems or forgetting lyrics is the most „threatening“ thing that can happen to me as a singer...

Sven: Playing songs faster than I'm able to... ;)

Fabian: I'm not scared of anything, anymore! We had it all! Broken sticks, fallen over cymbal stands, broken stage monitors... It became routine if something goes wrong! ;)

What places will you be playing in in the imidate future?

P. Gottfried: Recently there are no upcoming shows, but we are always willing to perform!


Do you have any clips on YouTube?

P. Gottfried: You can find our official Youtube-Channel here: http://www.youtube.com/TSSSOFFICIAL Besides liveclips and listening samples we put out some videos to our recent studio recording. Soon we will release a Video to one of our new songs!


Do you have any webpages?

our last fm - http://www.lastfm.de/music/The+Styx+Shipping+Society

where you can listen to some older songs FOR FREE!

our facebook - https://www.facebook.com/thestyxshippingsociety

How do you feel about the downloading of music instead of buying albums?

P. Gottfried: I do both. I buy songs online but buy Cds at the record store as well. For me these are two different shoes. A downloaded Song can NOT replace a CD or Vinyl. But in most cases I download music just to see if I like it or not. If I like what I hear, I always buy the album.


How do you view the musicindurty of today?

P. Gottfried: The word „industry“ tells you everything. If it's different to the 60's or 70's, I can't tell but it's definitely not a buisness to get rich with our kind of music...


Besides your own music, what genres and bands do you listen to?

P. Gottfried: I try not to limit my taste of music to any genres. I consume what I like. Wether it is Black-, Death- or Doom-Metal, Blues, Folk, Punk, Singer/Songwriter, etc. - I don't care. At the moment, I listen to Dinner auf Uranos „50 Sommer - 50 Winter“, Teho Teardo & Blixa Bargeld „still smiling“, First Aid Kit „the lion's roar“ und Enslaved „the sleeping gods“.

Sven: My alltime favourite will be Frank Zappa, but recently I found a band called Maximum The Hormone, which I really like. But in general I listen to music with great bass lines like: Red Hot Chili Peppers, Mudvayne, Sadus, 60's & 70's Rock,...

Fabian: My favourite Band is Dornenreich. The music I listen to is devinitely metal! But I also listen to bands of every kind of genre! For me it's important that it sounds intereting to me in any kind of way!

Have you been part of any other projects?

Sven: I started my musical “carrer” with Martin in a band called STORM HARVEST which doesn't exist anymore. Right now besides TSSS I am in a band called ENVIRONMENTAL GROUP (www.facebook.com/environmentalgroup) where I play bass and a little bit of keyboard.

Fabian: Like P. Gottfried mentioned my first musical project was called “Lilith's Stream”. The second band I was active in, was called “Deception Path”, a melodic death metal band. But the same here, after one year the band split up. TSSS is my first band in which I can run free my musical ideas. Since then I received some offers to play with another band, but I always rejected, to be able to focus on TSSS!

What do you work with outside of the band and the music?

P. Gottfried: At work, I am a production assistant at a company which, for example, produces ceramic hip joints. In my private time I spend a lot time with my family and the rest of the time I try to invest into writing.

Sven: I'm working at a company which produces electric motors. And I'm in a department which works with lathes.

Fabian: I work at the same company and business area as P. Gottfried.

What would you do if there was no music?

P. Gottfried: I would have a BIG, empty shelf in my living room... :)

Sven: Probably I would build even more weird, wooden/steel („art“) things.

What do you feel is the best live band you've seen?

P. Gottfried: For me, as a spectator, to a perfect live performance belongs the whole situation. One of my favorites was a gig of Brand Bjork (Kyuss) with his formerly backing band. The show was a short term gig in a small youth-center with probably 40-50 people. The whole event was like a party on which an international artist picks up his guitar and plays some songs. A totally relaxed atmosphere, where various people from different genres had an exellent time.

Sven: That's probably Kittie, but not only because they're hot girls, they just ROCK!

Fabian: There are so many! It depends on the genre you are choosing. But if I'm asked to choose ONE band it's probably Behemoth. That brutality, sphere an musical abilities... That band has everything I love!

What are your goals with your music?

P. Gottfried: Like I said before, it was always our goal to create music we would buy ourselves. Of course we would be happy to excite some more people for our music. It also would be nice to earn enough money with the band to pay bills like CD production, studio, etc..


What are the plans for the rest of the year?

P. Gottfried: The new songs have been mastered by Christoph Brandes at the Iguana Studios. As soon as we hold the finished CDs in our hands, we will try to get them to our fans. We also will send some copies to magazines, to hear their opinions of our new mini-album. We want to play our new songs live as well, but we don't have any concrete gigs planned. If there is an upcoming show, you will see it in our news on fb or our Homepage.












Interview mit “metalbulletin.com” (USA) am 24.09.2009


Hi, this is Mauricio from Metal Bulletin. Congratulations on your recording! I have enjoyed it! What is the current situation of the band after your recording?! Are pleased with the reaction of the metal audience in your town or city or your region? Have you been playing live shows?

St. Patrick: Thank you Mauricio. After our recording we sent some copies to different magazines. What we got so far are some german reviews on earshot.at , powermetal.de and in the Legacy magazine.

Sven: Well, our region is unfortunately not very into Black Metal, so we haven’t played live yet. But we’ll finally play our first gig in August and the next one in September together with Cryptic Wintermoon, Agathodaimon, Akrea and some other bands. We hope we’ll get the chance to do more live shows, after these events!


Pater P.: We also got a new band member. Martin Reinhardt answered to our myspace insertion for a second guitar player and joined the band. He also plays guitar in his main band Dying Tyrant.



Can you say who the members are and who plays/does what in the band? Is Fabian Wenz not a member? And do you not have a bassist, but Sven plays bass, correct?

Sven: St. Patrick, Pater P. and myself are the permanent bandmembers.

Pater P.: The other two guys are Fabian Wenz, who played guitars on our record and Martin Reinhardt who has been with us since the beginning of this year. Both of them will be part of our live&studio line up.

Sven: Our songwriting does Pater P. & I. Lyrics are completely written by …

St. Patrick: ME!

Sven:  All of our descisions are made by the three ground members. So our current band line up is:

   Pater P.                      – drums & songwriting  
 

   St. Patrick                  – vocals & lyrics

   Sven                          –  string instruments & songwriting

   Fabian Wenz             – live & studio guitar

   Martin Reinhard        – live & studio guitar

Your album “a grand opening for a coming end” is a live-in-the-studio recording, correct? So, can you explain how you handled the guitar and bass situation in the studio, since you do not officially have a bassist? Did Sven play bass in the studio, while Fabian Wenz played guitar?

Sven: Exactly! But we do have a bass player,  I play the string instruments, including bass and guitar! In the practicing room I mostly play the guitar, even though I’m not a good guitarist! And if one of our guitar players managed to be present for band practice, I can practice my basslines!

Also, where did you get the idea to record that way and what do you think about the results?! Is it cheaper, more convenient and faster to record that way?

St. Patrick: The idea to record our demo „a grand opening of a coming end“ at the “1210 Progressive Media – Studio” was rather a lucky break. My former co-worker made a mention of a friend of him that owns and works in a music studio. After a few days talking on the phone to Robert Babutzka we went there to have a look at the conditions in his studio.

Pater P.: The descision to record our songs that way came up because Robert had that special offer to live-record a demo with five songs on one weekend.


Sven: To answer your question: It was pretty cheap and Robert did a great job! We’re very happy with what came out!


Pater P.: Yeah, we’re all very proud of the result of the recording, but we’re not sure if we will use that kind of recording in the future.

Is there an overall lyrical concept for “a grand opening for a coming end”? Your lyrics have a certain story telling, tales, history and myth element. For the person that writes the lyrics, what type of literature is inspiration for the lyrics and story?

St. Patrick: No, there isn’t. Every lyric on “a grand opening for a coming end” is self-contained. But the elements you are naming, apart from the historical, are distributed almost equally on each song.  
It’s hard for me to name general literary influences, because I write my lyrics by being guided by the atmosphere of a certain book, story, poem, lyric, movie quote, melody etc..  So it’s not like “Hey I like that lyrics, lets write something related!”. I always try to assign and reinterpret certain ideas. But on second thoughts I would say, my most obvious influence on our record is  actually the bible, or rather certain scriptures.
Other works I really care for and I’m probably subconsciously influenced by, are Nick Caves „And the Ass Saw the Angel“, the great „Illuminatus!“ by Robert Anton Wilson and Robert Shea or most of H. P. Lovecrafts works.

What is it about “Styx” that you find interesting?

St. Patrick: I think the styx is a very strong symbol for the unavoidable end and at the same time for a promised, insecure restart.And with the character of charon there comes a good portion of irony and some economical interests aboard.
Where in other cultures, especially today, is said, „only death is for free“, the ancient greek were flipped the bird and had to pay.

Do you publish your lyrics? I do not have them. Will you post them on myspace?!

St. Patrick: No, because up to now I always write/wrote my stories/poems for myself… Publishing lyrics, after two years of „TSSS“, still seems to me very unreal.
I think there already is enough unnecessary stupid shit in the world wide web that I don’t have to compete with.

The song “the great celebration of the ego –or the question why” is your comment on the search for “meaning” in life?

St. Patrick:  Yes, or at least a try in that direction.
That song was our first musical completely written song and so it was my first to write lyrics to. In that song I’m trying to find a common denominator for the ideas of Huxley and LaVay together with a scripture (Genesis 19). Sounds creepy? That’s life buddy...   

What do you mean by “the seer” leaving the building?! Who is the “seer”? What would be the building?!

St. Patrick: Tell me… Who is „your seer“ and what would be „your house“?

St. Patrick: What would you say guys? Sven?

Sven:  Hmmmm, Whenever I got stuck with a song the seer is my musical inspiration and I’m the house.

St. Patrick: Pater?

Pater P.: Uuuuuuuuh, I’m the seer and the house…… is my girlfriend Tanja! haha

St. Patrick: In my opinion „the building“ stands for one of the many world religions and „the seer” is the good soul, the truly mind, every of those philosophys had bevore they got abused for assuming, maintaining and enforcing power. As religions still were some kind of regulator, an omnium gatherum of rules of etiquette…

Sven: Yeah right, I bet you’ve just invented that!

St. Patrick: Yeah, but i think it sounds great! Well, what shall I say, I just searched for a cool sounding name for one of our most rockin’ songs. Just like the known saying after concerts back in the 50’s or 60’s „The beatles left the building!“. The story itself is an abridgment of an old poem(of me)which deals with the death of a wise shaman. He dies in the crack of dawn and has to “leave the building”. Without a reason to be sad…
 
Is Lena Wenz related to Fabian and why did she “shoot you down…twice!”? I mean, c’mon now, why is Lena so difficult to agree to do something? Lena should know you need her, ha ha!!

Sven: Yeah, Fabian is Lenas cousin! And, we meant she shot us down with her camera in two different photoshootings…

Would you say that there has been an increase of German bands that use heathen/pagan imagery to promote racist/fascist ideas? Some people have observed, that because it’s not acceptable to use references to Hitler or use a swastika, some bands claim to be “not political” but at the same time they say they love their “Teutonic heritage” and their “Teutonic blood and honor” and all that type of language. Isn’t that type of language (blood, honor, pride, fighting, war, strength, etc.) in that context actually hiding right-wing ideas?! For example, what about people who are German of Greek, Turkish or African ancestry: surely, “Teutonic blood” means something and is not “apolitical”? Any opinions on this?!

St. Patrick: I don’t know if there are more rightwing orientated bands with the rising of the german pagan scene because I don’t have an overview and I’m not into pagan metal. But a few years ago, when the scene was still manageable, I really liked that mix of folk and metal!

Sven: It’s difficult to say why certain norse symbols and conventions, which were used in the third empire, have such an influence on the pagan image and lyrics. You would have to figure that out by researching the particular band. I think it’s wrong to label any band that writes lyrics in that direction.

Pater P.: Yeah, Manowar uses those kind of words like ever since! Amon Amarth has a song named „The last with pagan blood“ and Moonsorrow for example had even an album called „of strengh and honor“ and, they aren`t labelled as rightwing bands, as far as I know. You should judge by sanity and open eyes, because that kind of band mostly comes out by theirselves!  
Sven: Apart from that, is the theme „rightwing extremism in heavy metal“ NO exclusive german problem, it’s a world wide issue!

St. Patrick: I for one can exclude using any of those vocabulary, because words like „blood, honor, pride, fighting, war, strength, etc.“ are pretty hackneyed in our genre. That we, as band well as individuals, dont have no bearing on rightwing ideals should be self-evident.

For you drummer: does the drumming on the cd sound like you heard it in your mind before recording? Do you find that you think of rhythms, beats and patterns in your head independently of the guitar riffs, in other words: you hear drum music your head without having heard the guitar riffs?

Pater P.: Like I said we’re very proud of the results of the recording and therefore I’m happy with the sound of my drums, too! Up to now we have written most of our songs at jam sessions where I drum the patterns from my mind and sven starts to play something to it, or sven starts to play and I start to drum.

And what do you do in that case? How do you use those ideas? Do you have a way of remembering or recording drum patterns that you think of, so that you don’t forget or lose those ideas?

Pater P.: I very often play drums in my freetime without any guitar or bass. A lot of this beats are in my mind but I use a laptop with recording software and a multitrack tablature editor where I write them down.

Sven: We use that editor to write, arrange and enhance all our songs and ideas.

What other events, news, recordings, etc. do you have for the second half of 2009 and for 2010?

Pater P.: We are looking forward to play some live gigs. At the moment we are writing new material for a lyrical and musicial concept album, which should be recorded in 2010.

St. Patrick: …Which will continue the theme of „down the river we go – beyond the blue waves of existence“.

Pater P.: … and we’re going to arrange a little concert in October 2009.

St. Patrick: Well, I think that’s all dude! Thank you for the interview!

THE END